Veranstaltungen, die nicht in der Verantwortung des Vereins "Ehemalige Synagoge" liegen, finden Sie unter www.hemsbach.de
Leben und Arbeiten im Spannungsfeld von wachsendem Antisemitismus und Einschüchterungsversuchen Der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner berichtet aus seiner Arbeit.
Andreas Büttner gehört zu den profiliertesten Beauftragten gegen Antisemitismus in Deutschland. Er hat z.B. seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 gegen die vielen Unterstützer hierzulande sich gewandt.
Auch als er zu Beginn des Jahres 2026 mit einem Brandanschlag gegen sein Haus, gegen persönliche antisemitische Drohungen sich zur Wehr setzen musste, war für ihn klar: Ich mache weiter!
Herr Büttner berichtet aus seiner täglichen Arbeit im Spannungsfeld von wachsendem Antisemitismus, Terrorverherrlichung und gezielten Einschüchterungsversuchen. Anhand konkreter Erfahrungen zeigt er, wie sich antisemitische Bedrohungen in Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Alltag äußern, welchen Belastungen Betroffene und Engagierte ausgesetzt sind und welche Verantwortung Staat und Gesellschaft tragen. Der Vortrag verbindet persönliche Einblicke mit einer politischen und gesellschaftlichen Einordnung der aktuellen Lage.
Juden und Judentum in Hemsbach - Geschichte, Erinnerungsarbeit und aktuelle Herausforderungen
Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit der KVHS Lorsch zum wiederholten Mal statt.
Bilder aus der Geschichte, ausführliche Führung in den Räumen und Gespräch wechseln sich ab.
Das Seminar soll immer wieder aufgeworfene Fragen beantworten, u.a.:
Was gehört zum Bestand einer intakten jüdischen Gemeinde?
Welche religiösen Aufgaben wurden in der Synagoge wahrgenommen und von wem?
Seit wann gab es Juden in Hemsbach und wie war ihr Schicksal im Holocaust?
Gibt es noch Nachkommen von Hemsbacher Juden, die vor der Verfolgung fliehen konnten?
Warum hat die Hemsbacher Synagoge die Pogromnacht weitgehend unbeschadet überstanden?
Welche Rolle spielten Juden In Hemsbach?
Amol is gewen a Jidele: Ein Abend mit jiddischen Liedern
Hans Bollinger, ehemaliges Mitglied der Gruppe ESPE hat ein interessantes Programm Jiddischer Lieder zusammengestellt. Es sind Lieder einer versunkenen Welt, in einer Sprache, die nur noch an wenigen Orten dieser Welt gesprochen wird.
Dabei kommen Lieder zu Gehör, die einen Bogen spannen vom jüdischen Stetl Osteuropas bis hin zu den Liedern des „Bundes“, aus der Zeit Vertreibung, Liedern aus den Gettos, von Partisanen und Widerstand und Liedern aus der „Neuen Welt“. Das Programm beinhaltet Lieder der großen Schöpfer jiddischer Lieder wie Mordechaj Gebirtig, Itzig Manger, Mark Warshawski, Hirsh Glik und Jizchag Kazenelson.
Hans Bollinger präsentiert das Konzert mit seinem Sohn Daniel (Solo-Klarinettist an der Badischen Staatskapelle Karlsruhe)