Der Förderverein
Ehemalige Synagoge in Hemsbach e.V.


Veranstaltungen

Veranstaltungen, die nicht in der Verantwortung des Vereins "Ehemalige Synagoge" liegen, finden Sie unter www.hemsbach.de


Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2026: Tag der Offenen Tür in der Synagoge mit Vortrag

Datum:
So, 06.09.2026 (550)

Uhrzeit:
14:00 - 17:00 Uhr

Ort:
Ehemalige Synagoge Hemsbach

Referent/Mitwirkende:
Mitglieder des Vereins Ehemalige Synagoge Hemsbach


Jährlich begehen jüdische Gemeinden, ehemalige Synagogen und jüdische Einrichtungen von Spanien bis in die baltischen Länder den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur. 

In einer Zeit, in der Juden in Europa von Judenhass geradezu verfolgt werden, ist es dringend erforderlich, sich zu zeigen, zu zeigen, welche Bedeutung jüdische Kultur für Europa hatte und immer noch hat. 

Wir beteiligen uns bewusst in dieser schwierigen Zeit an dieser demonstrativen Öffentlichkeitsarbeit!

Um 16 Uhr wird ein Power Point Vortrag angeboten: Die aktuelle Situation des Staates Israel Im Nahen Osten; Referent: Albrecht Lohrbächer

Dr. Ahmed Albaba, Palästinenser: "Wir müssen daran arbeiten, dass dieser Hass auf Juden und Israel verschwindet"

Datum:
Di, 29.09.2026 (552)

Uhrzeit:
19:30 - 21:15 Uhr

Ort:
Achtung; Altes Rathaus, Weinheim, Marktplatz

Reihentitel:
Judenhass und Israelfeindschaft - eine Vortragsreihe

Referent/Mitwirkende:
Dr. Ahmed Albaba, Berlin


Das Verschwinden des Holocaust

Datum:
Do, 08.10.2026 (551)

Uhrzeit:
19:30 - 21:00 Uhr

Ort:
Ehemalige Synagoge Hemsbach

Kooperationspartner:
Freundeskreis Weinheim-Ramat Gan

Referent/Mitwirkende:
Dr. Jan Gerber


Die Erkenntnis der Besonderheit des Holocaust hat sich erst spät durchgesetzt, die Erinnerung daran begann noch einmal zeitlich verzögert. Erst seit den 1970er Jahren wurde der Massenmord an der jüdischen Bevölkerung Europas als das zentrale Verbrechen der Nationalsozialisten wahrgenommen. Jan Gerber geht den Ursachen dieser Entwicklung nach. Er fragt nach den Bedingungen von Erinnerung und Erkenntnis, indem er die Gedächtnisgeschichte des Holocaust mit der Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts verbindet. Auf diese Weise werden die aktuellen Debatten über die Bedeutung des Holocaust und sein Verhältnis zu den Kolonialverbrechen historisch eingeordnet. 

Prof. Dr. Jan Gerber ist Leiter des Forschungsressorts »Politik« am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow. Seit 2024 ist er Honorarprofessor für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Moderne jüdische Geschichte an der Universität Leipzig. Sein Buch Das Verschwinden des Holocaust: Zum Wandel der Erinnerung ist 2025 in der Edition Tiamat, Berlin erschienen.

"Tote Juden stören nicht" Deutsche Gedenkkultur und ihr Versagen gegenüber den hier lebenden Juden

Datum:
Di, 24.11.2026 (553)

Uhrzeit:
19:30 - 21:00 Uhr

Ort:
Ehemalige Synagoge Hemsbach

Reihentitel:
Judenhass und Israelfeindschaft - warum und wohin?

Kooperationspartner:
Freundeskreis Weinheim-Ramat Gan und Junges Forum Heidelberg

Referent/Mitwirkende:
Nelly Eliasberg, Berlin


Es ist bitter für viele Juden hierzulande, dass sie rundum selbstbewusste und vielfältige Erinnerungsaktivitäten erleben, der gegen sie gerichtete Hass aber kaum Beachtung findet. Frau Eliasberg, in Berlin lebende Sprecherin der NGO „Werteinitiative“, der das Gespräch von Juden und Politikern wichtig ist, beobachtet bei uns ein Phänomen: „Unsere Erinnerungskultur liebt Stolpersteine, aber stolpert nicht über den Judenhass vor der eigenen Haustür. Sie liebt Gedenkreden, aber hört nicht zu, wenn Juden sagen: »Wir wissen nicht, wie lange wir hier noch bleiben können«. Welche Ursache dieses Übergehen der lebenden Juden hat und was wir alle dagegen tun können und müssen, ist Anliegen des Vortrags.

 Infoboard

Absage! Führungen auf dem Jüdischen Friedhof
Film und Broschüre zum Jüdischen Friedhof

Förderverein Ehemalige Synagoge Hemsbach
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