Zukünftige Veranstaltungen

Veranstaltungen, die nicht in der Verantwortung des Vereins "Ehemalige Synagoge" liegen, finden Sie unter www.hemsbach.de.

27. Januar - Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz (mit dem Duo Allegro)

Datum: Sonntag, 27.01.2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Duo Allegro mit Alexander Galushkin - Geige und Rolf Fritz – Klavier
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Das Jahr zu beginnen mit der ureigensten Aufgabe des Fördervereins, dem Gedenken an den Versuch, das europäische Judentum zu vernichten, gehört zu unserer Grundverpflichtung. Der 27. Januar ist inzwischen weltweit als Tag ausgerufen, an dem wir der Befreiung von Auschwitz gedenken und uns das „Nie wieder“ zurufen. Zu verdanken ist seit acht Jahren die auch in Hemsbach praktizierte Tradition dem Duo Allegro, also den beiden Solisten Alexander Galushkin und Rolf Fritz, die sich dafür ohne Honorar engagieren.

Die musikalische Kultur ist viel mehr, als uns allen bewusst ist, von Komponisten jüdischer Herkunft beeinflusst, ja, bestimmt worden. Das trifft vor allem auf die beiden letzten Jahrhunderte zu, wie wir bei den Programmen in den zurückliegenden Jahren feststellen konnten. Wir entdecken Komponisten, deren Verwurzelung im Judentum uns oft nicht bewusst ist und deren Wirkung weit über diese Lebensquelle hinausgeht.

Auf die beiden für das Konzert 2019 ausgewählten Komponisten trifft dies ebenfalls zu, auf den Franzosen Darius Milhaud (1892-1974) und dessen Schüler Philip Glass (geb. 1937). Mit dem Komponisten Ernest Bloch wird man auch bei diesen beiden Musikern behaupten dürfen, dass „Jüdischsein nur in lebendiger und bedeutsamer Musik“ zum Ausdruck gebracht werden kann.

Von Darius Milhaud werden wir die beiden Sonaten 1 und 2 hören. Alexander Galushkin und Rolf Fritz bringen danach von Philip Glass die Sonate für Violine und Klavier zu Gehör.


Darius Milhaud: Sonate No.1
Darius Milhaud: Sonate No.2
Philip Glass: Sonate für Violine und Klavier

Der Eintritt zur Gedenkveranstaltung ist selbstverständlich frei; wir bitten am Ausgang um Spenden!

Ein syrischer Flüchtling auf Gedenkstättenreise

Datum: Donnerstag, 07.02.2019
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Ayham Barghouth
Kooperationspartner: in Zusammenarbeit mit dem freundeskreis Weinheim-Ramat Gan
Ort: Restaurant "Beim Alex", Breslauer Str. 50, Weinheim
Beschreibung: Ayham Barghout, ein Syrer, kam 2016 auf abenteuerlichen Fluchtwegen nach Deutschland. Er hat in zwei Jahren perfekt Deutsch gelernt. Inzwischen ist er Schülersprecher der Friedrich-Realschule.

Er bekam Ende 2018 die Chance, zusammen mit badischen Bürgermeistern, Rabbinern und Überlebenden der Schoa an dem jährlichen Gedenkstättenbesuch im ehemaligen KZ Gurs/Südfrankreich teilzunehmen. Nach Gurs wurden am 22. Oktober 1940 alle badischen und pfälzischen Juden deportiert. Viele von ihnen wurden 1942 in die östlichen Vernichtungslager verschleppt und ermordet. Mit dem gemeinsamen Besuch einer KZ-Gedenkstätte erhielt der 19-jährige Ayham die Gelegenheit, als anerkannter Flüchtling deutsche und europäische Geschichte in ihrem dunkelsten Kapitel vor Ort kennen zu lernen. Ayham kam tief bewegt zurück und wird uns in Bildern von seinen Erfahrungen und Gedanken erzählen.

Eine Veranstaltung des Freundeskreises Weinheim-Ramat Gan

Film: Der Tempelberg in Jerusalem (Reihe: Geheimnisvolle Orte)

Datum: Montag, 25.02.2019
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ende: 21:15 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Simone Jung, Autorin und Regisseurin, zusammen mit Esther Schapira, HR, Frankfurt
Kooperationspartner: Brennesselkino, Hemsbach
Ort: Hemsbach, Brennesselkino
Beschreibung: Geheimnisvolle Orte: Der Tempelberg in Jerusalem
Ein Film von Simone Jung

Nirgendwo sonst sind Religion, Geschichte und Gegenwart so dramatisch miteinander verflochten wie hier: Der Tempelberg in Jerusalem, mythischer Ort der Menschheitsgeschichte, heiliger Ort für Juden, Christen und Muslime. Geliebt und umkämpft, Brennpunkt des Nahost-Konflikts. "Für die einen ist es immer nur der Tempelberg, für die anderen immer nur Al Aqsa. Gibt es etwas dazwischen?" Der Autorin gelingt eine optisch opulente und dennoch analytische Annäherung an einen geheimnisvollen Ort, der die ganze Welt immer wieder in Atem hält.
Nach der Vorführung des Films, der vor Monaten spätabends in der ARD gesendet wurde, wird mit der Autorin und der verantwortlichen Abteilungsleiterin, Esther Schapira, ein Gespräch stattfinden.Esther Schapira ist bekannt dafür, Filme zu machen, die kritische Themen schonungslos aufgreifen.

Kosten: Kinoeintrittspreis

Führung auf dem jüdischen Verbandsfriedhof Hemsbach

Datum: Sonntag, 24.03.2019
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ende: 12:15 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Marita Spicka 2. Vors. Verein ehemalige Synagoge
Ort: Jüdischer Friedhof Hemsbach, Mühlweg (oberer Eingang)
Beschreibung: Wenn möglich sollten teilnehmende Männer eine Kopfbedeckung mitbringen


Der jüdische Friedhof Hemsbach ist ein Verbandsfriedhof, auf dem drei Jahrhunderte lang jüdische Menschen aus der Region beerdigt wurden.

Bei der Führung wird einiges aus der Geschichte des Friedhofs wie auch viel zu jüdischen Gebräuchen, die um Sterben und Tod praktiziert werden zu hören sein.

Die Teilnahme ist unentgeldlich - die Führung stellt ein Angebot des Vereins Ehemalige Synagoge Hemsbach für interessierte Bürger dar.

Ehemalige Synagoge Hemsbach - Tag der Offenen Tür

Datum: Sonntag, 24.03.2019
Uhrzeit: 13:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Mitglieder des Vereins stehen für Führungen bereit.
Ort:
Beschreibung: Öffnung im Anschluss an die Friedhofsführung

Mit den neuen Ausstellungstafeln bietet der Verein an den Tagen der Offenen Tür mehr als nur 'offene Räume', die 10 Tafeln (Roll-Ups!) laden zum Betrachten, Nachlesen, auch zum Nachfragen ein. Dafür stehen Mitglieder des Vereins zu Verfügung.