Archiv 2020

Gedenktag an die Befreiung des KZ Auschwitz - ein Konzert zum Gedenken

Datum: Montag, 27.01.2020
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Duo Allegro
Ort: Ehemalige Synagoge
Beschreibung: Die beiden Solisten vom Duo Allegro, Alexander Galushkin und Rolf Fritz, spielen Werke von Aaron Copland.

Aaron Copland wurde vor 120 Jahren in Brooklyn/NY 1900 geboren und ist vor 30 Jahren 1990 in North Tarrytown gestorben Zur Aufführung kommen sämtliche Werke für Violine und Klavier.

Eintritt frei - Spenden erbeten!

WEGEN 'Corona' STORNIERT!!!!! Film: "Gestatten, ich bin ein Siedler"

Datum: Dienstag, 17.03.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Regisseurin Ilona Rothin, Berlin (kann nicht kommen!)
Ort: Brennesselkino Hemsbach, Landstr.
Beschreibung: Im Film wird ein Bild der Siedler in der Westbank gezeichnet, das mit vielen Vorurteilen aufräumt. Juden und Palästinenser leben im Westjordanland zum großen Teil in enger Kooperation. Der Film macht deutlich, dass in Sachen Frieden die Siedler nicht das entscheidende Problem darstellen. Die Betroffenen, Juden und Araber, kommen zu Wort, anders als in fast allen unseren Medien. So kann man sich zu dem heiß diskutierten Thema eine fundierte Meinung bilden, auch zu dem umstrittenen Trump Plan etwas beitragen.
Die Regisseurin sagt zu ihrer Motivation:
"Da habe ich entschieden, einen Film über das biblische Judäa und Samaria bzw. die Westbank zu machen. Ohne Schaum vorm Mund, ohne den ganzen politischen Rucksack – einfach nur mit dem Wunsch, die Realität einzufangen und mit den Leuten zu reden."

muss leider wegen der Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden! Führung auf dem jüdischen Verbandsfriedhof Hemsbach

Datum: Sonntag, 26.04.2020
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Marita Spicka, 2. Vors. des Vereins
Ort: Jüdischer Friedhof Hemsbach Mühlweg (oberer Eingang)
Beschreibung: Der Friedhof mit seinen mehr als 1000 Gräbern stellt ein einzigrtiges Zeugnis jüdischer Geschichte in der Region dar. 11 Gemeinden haben seit 1716 ihre Toten dort beerdigt.

muss leider wegen der Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden! Tag der Offenen Tür in der Ehemaligen Synagoge

Datum: Sonntag, 26.04.2020
Uhrzeit: 12:30 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Mitglieder des Vereins stehen für Erklärungen, Führungen zur Verfügung
Ort: Ehemalige Synagoge
Beschreibung: Zum ersten Mal wird der Verein alle 15 Rollups zur Geschichte von Gemeinde, Friedhof und Synagoge präsentieren.
Fünf sind neu, zu den Themen:

Die Rotschilds in Hemsbach
Schmuel Dokow, jüdischer Gelehrter, deutscher Jude
Grabsteine des jüdischen Friedhofs entschlüsselt

Jüdische Gemeinden in Deutschland zwischen orthodoxem und liberalem Judentum - eine Rabbinerin und Professorin berichtet

Datum: Montag, 25.05.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Rabbinerin Prof. Dr. Birgit Klein, Jüdische Hochschule Heidelberg
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Das liberale Judentum ist in Deutschland nach der Schoa erst langsam wieder entstanden. Obwohl es im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert hier seine Hochburg hatte.
Heute finden sich in manchen Gemeinden liberale und konservativ/orthodoxe Gemeinden nebeneinander, z.T. unter einem Dach. Aber nicht immer ist das konfliktfrei.
Eine liberale Rabbinerin hatten wir in Hemsbach bislang nur zweimal zu Gast. Und dann nur zu übergreifenden Themen.Mit dem Besuch/Vortrag von Rabbinerin Klein bekommen wir die einmalige Gelegenheit, etwas zum liberalen Judentum und seiner Besonderheit zu erfahren. Frau Klein amtiert immer wieder in Gemeinden und kann darum auch sehr konkret aus ihrer Erfahrung erzählen. Zugleich forscht sie zur wechselseitigen Entwicklung von orthodoxem und liberalem Judentum und hat damit einen umfassenden Überblick (auch über Deutschland hinaus).

ENDLICH!! Tag der Offenen Tür zum Europäischen Tag jüdischer Kultur

Datum: Dienstag, 09.06.2020
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Ort:
Beschreibung: Wenigstens diese Aktivität scheint nach der Coroan

ENDLICH!! Tag der Offenen Tür zum Europäischen Tag jüdischer Kultur

Datum: Sonntag, 06.09.2020
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Mitglieder des Vorstands stehen für Infos zur Verfügung
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Nach der langen Pause wegen der Corona-Pandemie wagen wir den Versuch, die ehemalige Synagoge wieder einige Stunden für Interessierte zu öffnen.
Dieser Tag ist europaweit der Tag, an dem jüdische Einrichtungen die Vielfalt jüdschen Lebens in Europa in Geschichte und Gegenwart dokumentieren.
Wir werden zum ersten Mal alle 15 neuen Rollups zum jüdischen Leben in Hemsbach zeigen.
Bitte beachten Sie: Da wir in der ehemaligen Synagoge beim Zugang, in den Gängen und in der Toilette kaum Abstand wahren können, sind Masken erforderlich. Die Aufsicht wird entsprechend darauf achten, dass nur eine bestimmte Zahl von Besuchern (zusammengehörende Gruppen und Einzelne) die Synagoge betreten.

Gedenkveranstaltung zur Deportation der Hemsbacher Juden am 22. Oktober 1940

Datum: Donnerstag, 22.10.2020
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Auf dem Platz hinter dem Rathaus in Hemsbach (vorgesehen)
Beschreibung: 80 Jahre sind es her, als in den frühen Morgenstaunden des 22.Oktober 1940 die letzten jüdischen Bewohner Hemsbachs vertrieben wurden.
Sie wurden in das KZ Gurs am Fuße der Pyrenäen deportiert, zusammen mit mehr als 6000 Leidensgenossen aus Baden, der Pfalz und dem Saarland.
Wir erinnern seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der Stadt Hemsbach, den Hemsbacher Schulen und den Kirchen an diese Vertreibung.
Bedingt durch die Pandemie ist z.Zt. noch unsicher, in welcher Form die Gedenkveranstaltung stattfinden kann. Näheres folgt in Kürze.

Zur Erinnerung an die Reichspogromnacht - Tag der Offenen Tür (ANMELDUNG ERFORDERLICH bis 7.11., 12 Uhr)

Datum: Sonntag, 08.11.2020
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Albrecht und Ulrike Lohrbächer
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Die sonst übliche Führung auf dem jüdischen Friedhof muss auch
im November noch ausfallen.Der Friedhof bleibt so lange gesperrt, bis wieder Verkehrsicherheit gewährleistet ist.

Auch wenn 2020 alles anders scheint, Gedenktage fallen nicht aus. So ist auch der Gedenktag an die Plünderung und Zerstörung von jüdischen Gotteshäusern und Wohnungen, der Tag der ‚Reichskristallnacht‘, der 9./10. November, ein unauslöschbarer Termin im Kalender. Der Befehl zur Zerstörung wurde kurz vor Mitternacht in Berlin herausgegeben. Im Gefolge machten sich SA-Trupps zusammen mit Bürgern vor Ort auf den Weg zu den jüdischen Wohnungen und zu den Synagogen, auch in Hemsbach. Augenzeugen berichten aus jener Pogromnacht in Hemsbach: „Hiesige SA- und HJ-Leute zogen zur Synagoge. Dort wohnten damals der 60-jährige Louis Oppenheimer und seine Frau Mina. Während einige der SA-Männer in die Synagoge eindrangen, standen andere, auch Zivilisten, im Hof, grölten und pfiffen. Dann warfen sie Gebetbücher, Schriften und sakrale Gewänder in den Hof und zündeten sie an. Als sie versuchten, in der Synagoge Feuer zu legen, wurden sie von Männern aus der Nachbarschaft an ihrem Vorhaben gehindert.“ Diese wollten einen größeren Brand im Umfeld verhindern.
Die Meute zog daraufhin durch die Ortschaft, drang in jüdische Wohnungen ein, warf Hausrat und Bettzeug auf die Straßen. Die größte Verwüstung erlebte das Gasthaus „Zum Hirsch“ (Bachgasse 1) das total verwüstet wurde.“
Wir sind heute dankbar, dass das Äußere der Synagoge erhalten blieb und 1987 restauriert werden konnte.
Wenn der Verein „Ehemalige Synagoge Hemsbach“ das Gebäude wie auch das zugehörige Judenbad (Mikwe) am Gedenktag an die Reichspogromnacht zugänglich macht, dann gedenken wir dieser furchtbaren Ereignisse zu allererst. Wir wollen aber auch für die Besucher das einst darin gelebte Judentum verständlich machen, stellvertretend, da ja damals alle Juden endgültig und wohl für immer vertrieben wurden.
Diese jüdische Geschichte ist ein Teil unserer deutschen Geschichte, auch in Zeiten der Einschränkungen durch die Pandemiewollen wir nicht darüber schweigen. Die Behörden erlauben uns in begrenztem Ausmaß einen „Tag der Offenen Tür“ Er findet am Sonntag, 8. November, von 14-17 Uhr statt. Mitarbeiter stehen den Besuchern für Informationen zur Verfügung. Erlaubt sind maximal 8 Besucher aus einem Haushalt oder aus einer Familie (verwandt in direkter Linie). Darum setzt der Besuch eine Anmeldung voraus, entweder auf der Website www.ehemalige-synagoge-hemsbach.de (unter „Kontakt“) oder per email ramatgan@gmx.de. Bitte geben Sie eine gewünschte Zeit und Telefonnummer an, Sie erhalten dann umgehend per Telefon oder Email eine Betätigung mit der genauen Uhrzeit. Anmeldefrist: Samstag, 7.11., 12 Uhr.