Zukünftige Veranstaltungen

Veranstaltungen, die nicht in der Verantwortung des Vereins "Ehemalige Synagoge" liegen, finden Sie unter www.hemsbach.de.

Duo Allegro mit Alexander Galushkin - Geige und Rolf Fritz – Klavier

Datum: Freitag, 27.01.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ende: 21:00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: 2017 - zum sechsten Male gastieren die beiden Solisten des Duo Allegro zum Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz (27. Januar) in der Ehemaligen Synagoge Hemsbach.

Judenfeindschaft unter den Migranten? Deutschland in der Flüchtlingskrise zwischen Hilfsbereitschaft und Selbstverleugnung - Prof. Bassam Tibi aus Göttingen spricht

Datum: Montag, 13.02.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ende: 21:30 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Prof. Tibi
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach (voraussichtlich)
Beschreibung: Prof. Tibi, selbst einst Zuwanderer aus Syrien, stößt mit seinen Warnungen vor Gefahren für Deutschland aus der Zuwanderung zur Zeit auf viel Ablehnung. Wir haben ihn eingeladen, weil wir einen ehrlichen Dialog befürworten, darum wollen wir hören, was für die These von Prof. Tibi spricht:
Der gefährlichste Antisemitismus, der heute gedeiht, kommt aus der Welt des Islam. Die Aufklärung darüber ist keine Panikmache.“

Luther und die Juden - Theologische Judenfeindschaft als Geburtsfehler des Protestantismus

Datum: Dienstag, 25.04.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ende: 21:30 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Prof. Klaus Wengst, Bochum, ev Theologe
Kooperationspartner: Evang. Kirchenbezirk Ladenburg-Weinheim
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: 2017 feiern die lutherischen Kirchen den 500. Geburtstag, der Reformation.
Nicht nur die evangelische, sondern auch die katholische Kirche verdanken Luther fundamentale theologische
Klarstellungen. Die wohl wichtigste, die heute die Menschen durchaus wieder zu erreichen vermag: Gott sucht unser Zutrauen, damit wir getröstet leben und sterben können. Und als solche die Welt gestalten.

In den letzten Jahrzehnten ist jedoch immer deutlicher geworden, dass Luthers Verhältnis zu den Juden dunkle Schatten auf ihn, die protestantische Kirche und auf das Christentum überhaupt wirft.
Die theologische Judenfeindschaft des Christentums seit dem 2. Jhdt. erfuhr durch Luther eine spezifisch protestantische Zuspitzung. Gerade sein Bemühen, Christus als die Mitte des Alten und Neuen Testamentes herauszustellen,
führte bei ihm dazu, die Juden vor allem als das negative Gegenüber zu begreifen, das es heimzuholen gilt in das „neue“, das „wahre Israel“, nämlich die Kirche. Damit löste er eine Fortsetzung der Verfolgungsgeschichte gegen die Juden aus, die ihren Höhepunkt in der Nazizeit fand.
Prof. Klaus Wengst, Prof. für Neues Testament, nimmt sich diese Wirkung des Reformators vor und versucht einen Weg aufzuzeigen, wie die Christen durch eine revolutionäre Veränderung von Leben und Lehre einen Neuanfang wagen können.