Archiv 2017

Duo Allegro mit Alexander Galushkin - Geige und Rolf Fritz – Klavier

Datum: Freitag, 27.01.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ende: 21:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Alexander Galushkin - Geige und Rolf Fritz – Klavier
Kooperationspartner: Kulturförderkreis Hemsbach
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: 2017 - zum sechsten Male gastieren die beiden Solisten des Duo Allegro zum Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz (27. Januar) in der Ehemaligen Synagoge Hemsbach.

ZUM PROGRAMM:

Ernest Bloch: Nuit exotique

Ernest Bloch: Prayer und Jewish song aus: From Jewish Life

Joseph Achron: Hebräischer Tanz

Max Bruch: Kol Nidrey Op.47

George Perlman: Fantasie-Recitative aus dem Israeli Concertino

Erich Wolfgang Korngold: Suite aus der Musik zu Shakespeare's 'Viel Lärmen um Nichts', Op.11

George Gershwin: My Man's Gone Now

George Gershwin:
It Ain't Necessarily So

ACHTUNG: NAMENTLICHE ANMELDUNG ERFORDERLICH!Judenfeindschaft unter den Migranten? Deutschland in der Flüchtlingskrise zwischen Hilfsbereitschaft und Selbstverleugnung - Prof. Bassam Tibi aus Göttingen spricht

Datum: Montag, 13.02.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ende: 21:30 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Prof. Tibi
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach (voraussichtlich)
Beschreibung: Prof. Tibi, selbst einst Zuwanderer aus Syrien, stößt mit seinen Warnungen vor Gefahren für Deutschland aus der Zuwanderung zur Zeit auf viel Ablehnung. Wir haben ihn eingeladen, weil wir einen ehrlichen Dialog befürworten, darum wollen wir hören, was für die These von Prof. Tibi spricht:
Der gefährlichste Antisemitismus, der heute gedeiht, kommt aus der Welt des Islam. Die Aufklärung darüber ist keine Panikmache.“


EINTRITT FREI

Szenische Lesung: >Ein Morgen vor Lampedusa<

Datum: Donnerstag, 09.03.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ende: 21:00 Uhr
Kooperationspartner: Stadtverwaltung Hemsbach, evangelische und katholische Kirchengemeinde
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Flüchtlinge wagen die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer und landen oft auf der italienischen Insel Lampedusa (wenn sie die Fahrt auf ungeeigneten Booten überleben).

Die Lesung mit musikalischer Begleitung will in dramatischen Bildern diese Situation an "unserer Haustür" vor Augen führen.

Kostenloser Eintritt

Führung über den großen jüdischen Verbandsfriedhof

Datum: Sonntag, 02.04.2017
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ende: 12:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Marita Spicka
Ort: Ehemaliger Friedhof/oberer Eingang
Beschreibung: Es werden Informationen zur Geschichte, zu einzelnen Gräbern und zum Umgang mit Trauer und Tod im Judentum gegeben.

Männliche Bebesucher sollten, wenn vorhanden, eine Kopfbedeckung mitbringen

Tag der offenen Tür in der Ehemaligen Synagoge

Reihentitel: freie Besichtigung
Datum: Sonntag, 02.04.2017
Uhrzeit: 12:30 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Die Ehemalige Synagoge,eingeweiht 1848, ist weit und breit die einzige ehemalige Synagoge, die vollstädnig erhalten ist, das Judenbad (heute Gedenkstätte, der eigentliche Synagogenraum, das Schulzimmer und die Lehrer- und Kantorenwohnung

Es beteht die Möglichkeit, eine Führung zu erhalten.

Außerdem kann eine Ausstellung zur Geschichte der Synagoge und der jüdischen Gemeinde besichtigt werden.

Luther und die Juden - Theologische Judenfeindschaft als Geburtsfehler des Protestantismus

Datum: Dienstag, 25.04.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ende: 21:30 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Prof. Dr. Klaus Wengst, Bochum, ev Theologe
Kooperationspartner: Evang. Kirchenbezirk Ladenburg-Weinheim
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: 2017 feiern die lutherischen Kirchen den 500. Geburtstag, der Reformation.
Nicht nur die evangelische, sondern auch die katholische Kirche verdanken Luther fundamentale theologische
Klarstellungen. Die wohl wichtigste, die heute die Menschen durchaus wieder zu erreichen vermag: Gott sucht unser Zutrauen, damit wir getröstet leben und sterben können. Und als solche die Welt gestalten.

In den letzten Jahrzehnten ist jedoch immer deutlicher geworden, dass Luthers Verhältnis zu den Juden dunkle Schatten auf ihn, die protestantische Kirche und auf das Christentum überhaupt wirft.
Die theologische Judenfeindschaft des Christentums seit dem 2. Jhdt. erfuhr durch Luther eine spezifisch protestantische Zuspitzung. Gerade sein Bemühen, Christus als die Mitte des Alten und Neuen Testamentes herauszustellen,
führte bei ihm dazu, die Juden vor allem als das negative Gegenüber zu begreifen, das es heimzuholen gilt in das „neue“, das „wahre Israel“, nämlich die Kirche. Damit löste er eine Fortsetzung der Verfolgungsgeschichte gegen die Juden aus, die ihren Höhepunkt in der Nazizeit fand.
Prof. Klaus Wengst, Prof. für Neues Testament, nimmt sich diese Wirkung des Reformators vor und versucht einen Weg aufzuzeigen, wie die Christen durch eine revolutionäre Veränderung von Leben und Lehre einen Neuanfang wagen können.

Familientag zum Thema Judentum rund um die ehem. Synagoge Hemsbach

Datum: Sonntag, 21.05.2017
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Fachleute, die sich im Judentum auskennen
Ort: Rund um die Ehem. Synagoge
Beschreibung: Das Programm richtet sich an Kinder von 5-12 jahren und zugleich an Erwachsene.
Es soll der Begegnung mit der Synagoge, deren Geschichte,aber noch mehr mit dem Judentum dienen.
Ein Kinderfilm über "Was ist Judentum" (Willi wills wissen), Kennenlernen religiöser Gebräuche rund um das jüdische leben in der Synagoge, Basteln für Kinder, Führungen für Erwachsene und Einüben israelischer Tänze. Für einen Imbiss und Getränke wird gesorgt.