Archiv 2013

Duo Allegro mit Alexander Galushkin - Geige, Rolf Fritz – Klavier

Datum: Sonntag, 27.01.2013
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Kooperationspartner: Kulturförderverein Hemsbach
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Das Programm:

Anton Rubinstein, Sonate G-Dur, Op 13

Joseph Joachim, Hebräische Melodien Op 9

Ernest Bloch, Baal Schem - Drei Bilder chassidischen Lebens


Wie 2012 gibt auch 2013 das Duo Allegro mit Alexander Galushkin - Geige, Rolf Fritz – Klavier ein Konzert zum Gedenken an den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung von Auschwitz.

Alexander Galushkin wurde 1973 in Alma-Ata, Kasachstan geboren. Er lebt seit 2001 in Deutschland. 1997 erwarb Alexander Galushkin sein Diplom als Geiger am Staatlichen Konservatorium Kasachstan. Er ist mehrfacher Preisträger der Violin- Landeswettbewerbe (Kasachstan) und Preisträger des internationalen Abram Jampolskij Wettbewerbs (Moskau)

Rolf Fritz wurde 1974 in Szeged, Ungarn geboren. Er lebt seit 1999 in Deutschland. 1998 erwarb Rolf Fritz sein Diplom im Fach Klavier an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest, Ungarn. 1998 wurde er mit dem Soros-Preis und einem DAAD-Stipendium ausgezeichnet und setzte seine musikalische Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort. Rolf Fritz ist Gründer und seit 2000 Künstlerischer Leiter des Szegediner Kammermusikfestivals in Ungarn.

Eintritt frei - um eine Spende am Ausgang wird ausdrücklich gebeten!

Filmabend: München 1970. Als der Terror zu uns kam

Datum: Donnerstag, 21.03.2013
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Georg M. Hafner und Esther Schapira
Ort: Brennessel-Kino Hemsbach, Landstraße
Beschreibung: "Als der Terror zu uns kam" - ein Film von und mit dem Autor des Films Georg M. Hafner und der Redakteurin Esther Schapira.

Weder die Brandstiftung in einem jüdischen Altenheim 1970 mit sieben Toten, die meisten von ihnen Holocaustüberlebende, noch der doppelte Bombenanschlag auf zwei Flugzeuge der Austrian Airline und der Swissair am 21. Februar 1970 sind im Gedächtnis. Das alles geschah zwei Jahre vor dem Terrorangriff auf die israelische Olympiamannschaft.

In einer hochbrisanten Dokumentation rückt Georg M. Hafner zwei Münchner Attentate ins Zentrum der Aufmerksamkeit: die versuchte Entführung einer El-Al-Maschine durch drei palästinensische Terroristen am 10. Februar 1970 am Flughafen Riem und, drei Tage danach, den Brandanschlag auf das jüdische Altersheim in der Reichenbachstraße.
Es handelte sich um „die größte antisemitische Anschlagserie, die es in Deutschland nach dem Ende des Nationalsozialismus gegeben hat“.
Brisant sind auch die Schlussfolgerungen, die Hafner am Ende zieht. Hätte man die Geschehnisse des Februars 1970 wirklich ernst genommen, wäre der Anschlag auf die Olympischen Spiele zwei Jahre danach womöglich zu verhindern gewesen.

Der Film ist auch eine Auseinandersetzung mit der Generation der 68er, die in München gemeinsame Sache mit den arabischen Terroristen und den deutschen Tupamaros machte.

Die Autoren sind bei der Vorführung anwesend; danach ist Gelegenheit, mit Georg M. Hafner und Esther Schapira zu sprechen

Führung auf dem jüdischen Friedhof Hemsbach

Datum: Sonntag, 24.03.2013
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Marita Spicka
Ort: jüdischer Friedhof Hemsbach
Beschreibung: Ein geführter Gang über einen der größten Judenfriedhöfe im Südwesten mit seinen ca. 1200 Gräbern

Tag der Offenen Tür in der Ehemaligen Synagoge Hemsbach

Datum: Sonntag, 24.03.2013
Uhrzeit: 12:30 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: An diesem Nachmittag stehen die Ehemalige Synagoge und das Judenbad, die Mikwe, zur Besichtigung offen; bei Bedarf ist auch eine Führung möglich.
Die Ausstellung zur Geschichte der Synagoge und der jüdischen Gemeinde ist ebenfalls zu sehen.

Radetzkymarsch und rote Rosen Der österreichische Dichter Joseph Roth und seine Welt

Datum: Donnerstag, 11.04.2013
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Christina Riegger, Birkenau
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Joseph Roth, der aus Galizien, dem östlichsten Teil der Donaumonarchie, stammte, blieb zeitlebens ein Grenzgänger und Außenseiter. Er studierte in Wien, begann dort Gedichte zu verfassen und für Zeitungen zu schreiben und wurde schnell zu einem der bestbezahlten Journalisten seiner Zeit. Seine brillanten Reisereportagen und Feuilletons erschienen in den großen deutschsprachigen Zeitungen. 1933 ging er von Berlin aus ins Pariser Exil. Mit seinen beiden Meisterwerken „Radetzkymarsch“ und „Hiob“ erlangte er Weltruhm. Er war ein mitreißender Erzähler, der sich auch selbst gern immer wieder neu erfand, so dass er schon zu Lebzeiten zur Legende wurde.
Joseph Roth schrieb zwar viele Romane, doch im Grunde nur einen einzigen: den Schwanengesang einer versunkenen Welt, seiner Heimat, des Habsburgischen Reiches. Und doch sind seine Bücher auch heute noch immer aktuell, denn ihm ging es beim Schreiben um die großen ewigen Lebensfragen. Seine Liebe gehörte den einfachen Menschen. Ihr Leiden und ihre Sehnsucht nach Glück thematisierte er immer wieder. Als junger Mensch stand er links, Ende der Zwanziger Jahre wurde er schließlich Monarchist. Ein Romantiker blieb er bis zu seinem frühen Tod 1939 in Paris.

Christina Riegger wird an diesem Abend in Leben und Werk dieses großen Erzählers einführen.....

Jüdische Familien an der Bergstraße – die Rothschilds und die Bubers

Datum: Donnerstag, 26.09.2013
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Alexander Boguslawski, Weinheim (Lesung); musikalische Begleitung: Johannes Buck, (Piano)
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Wie überall in Deutschland lebten einst viele Juden auch an der Bergstraße, darunter einige mit berühmten Namen. Jüdische Familien prägten das Leben bei uns, sei es in Wirtschaft und Handel oder in akademischen und künstlerischen Berufen. Diese lange Tradition brach in den 1930er Jahren jäh ab, als die Juden aus unserem Land vertrieben wurden. Immer wieder ist es deshalb gut und lohnend, sich an das jüdische Leben an der Bergstraße zu erinnern. Mitte des 19. Jahrhunderts richtete sich ein Spross der berühmten Bankiersfamilie Rothschild in Hemsbach eine Sommerresidenz ein. Im frühen 20. Jahrhundert übersiedelte der geachtete Theologe Martin Buber an die Bergstraße. Über beide Familien hat Alexander Boguslawski in seinen beiden Büchlein über die Kulturgeschichte der Bergstraße geschrieben.Seine Beiträge sind im Verlag Regionalkultur erschienen.

Johannes Buck, ein junger, begabter Pianist, wird mit Improvisationen Zeit zum Nachsinnen und Nachhören geben.

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur

Datum: Sonntag, 29.09.2013
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Albrecht Lohrbächer
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Powerpointvortrag: „Jüdischer Alltag und die Ehrfurcht vor der Schöpfung am Beispiel jüdischer Essensvorschriften und der Schabbatfeier" ab 14.30 Uhr (evtl auch 16 Uhr)

Besichtigung der Ehemaligen Synagoge und der Mikwe

Führungen auf Wunsch

Gedenken an die Deportation der Hemsbacher Juden 1940

Datum: Dienstag, 22.10.2013
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Kooperationspartner: Stadt Hemsbach, Schillerschule Hemsbach
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Das Gedenken an die Deportation der letzten Hemsbacher Juden und an deren Schicksal findet jährlich am 22. Oktober statt und wird, wie auch 2013 von Schülern und Lehrern Hemsbacher Schulen getragen. 2013 ist die Schiller-Werkrealschule für die Gestaltung verantwortlich.

Führung auf dem jüdischen Friedhof Hemsbach

Datum: Sonntag, 10.11.2013
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ende: 12:30 Uhr
Ort: Jüdischer Friedhof Hemsbach
Beschreibung: angeboten wird unter Kooperation mit der Volkshochschule eine kundige Führung

Tag der Offenen Tür in der Ehemaligen Synagoge Hemsbach

Datum: Sonntag, 10.11.2013
Uhrzeit: 13:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Tag der Offenen Tür mit Angebot einer Führung

Film: Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie

Datum: Montag, 18.11.2013
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Peter Haas, Berlin, und Silvia Holzinger, Berlin
Kooperationspartner: Brenessel-Kino Hemsbach
Ort: Brennessel Kino Hemsbach Landstraße
Beschreibung: Ein Thema mit Brisanz - der Filmemacher Peter Haas hat fünf Jahre recherchiert und gefilmt; es ist seine Familiengeschichte.
Viele, auch in unserer Region, entdecken solche jüdischen Spuren in ihrem Stammbaum und machen sich auf die Suche nach dem lange Verschwiegenen.
Peter Haas und Silvia Holzinger, die beiden Filmemacher, stehen im Anschluss zum Gespräch bereit.

Weitere Informationen erhalten Sie auf folgender website:
http://www.der-juedische-grossvater.de/index.html