Archiv 2010

Film-Dokumentation „Das Kind, der Tod und die Wahrheit“ als Beitrag zur Woche der Brüderlichkeit 2010

Datum: Freitag, 12.03.2010
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Kooperationspartner: Brennessel
Ort: Brennessel-Kino, Hemsbach
Beschreibung: Der Film geht der Frage nach, ob der zwölf Jahre alte Mohammed al-Dura zu Beginn der zweiten Intifada von israelischen Soldaten erschossen wurde. Aber: Ist das Kind wirklich tot, ist das Video gar eine Fälschung?
Die beiden Filmemacher, Esther Schapira und Dr. Georg Hafner, stehen für ein anschließendes Publikumsgespräch zur Verfügung

September 2000 in Gaza: Das Bild ging um die ganze Welt: Ein Vater kauert hinter einem Betonfass, schützend den Arm um seinen kleinen Sohn gelegt. Er versucht, sich und sein Kind zu retten. Die tragische Szene wird gefilmt von einem Kameramann des französischen Fernsehkanals France 2.
Wegen dieser Szene haben Menschen getötet und sind Menschen gestorben. Auch Al Kaida nutzt die Bilder – in einem Rekrutierungsvideo im Internet. In Freitagspredigten und auf Flugblättern wurden Muslime aufgerufen, Mohammed Al-Durah zu rächen.
Wurde Mohammed Al-Durah überhaupt erschossen? Die Zweifel jedenfalls an der Authentizität der Szene sind so schwerwiegend, dass kürzlich ein Gericht in Paris urteilte, es sei zulässig, von einer Fälschung zu sprechen.
Die beiden Fernsehjournalisten Esther Schapira und Georg M. Hafner haben in einem Dokumentationsfilm versucht, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Sie werden den Film präsentieren und den Zuschauern anschließend Rede und Antwort stehen.

Kammerkonzert mit der Pianistin Natalia Wolf und der Cellistin Ingibjörg Schwarze

Datum: Samstag, 27.03.2010
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Kooperationspartner: Kulturförderkreis Hemsbach
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Stücke von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Ernest Bloch.
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Beethoven Sonate für Klavier und Violoncello Op. 69
Max Bruch Kol Nidrei
Ernest Bloch Supplication
Chopin Sonate für Klavier und Violoncello Op. 65

Führung auf dem jüdischen Friedhof Hemsbach

Datum: Sonntag, 18.04.2010
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ende: 12:30 Uhr
Ort: Friedhof Hemsbach
Beschreibung: Führung auf dem jüdischen Friedhof Hemsbach

Tag der Offenen Tür in der Ehemaligen Synagoge

Datum: Sonntag, 18.04.2010
Uhrzeit: 12:30 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Besichtigung des Ehemaligen Synagoge und der Mikwe

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten?

Reihentitel: Literatur, Poesie und Musik
Datum: Sonntag, 18.04.2010
Uhrzeit: 17:30 Uhr
Ende: 18:30 Uhr
Referent und weitere Mitwirkende: Christina Riegger und Dr. Helmut Riegger, Birkenau mit Musik von Magdalena Rentrop, Weinheim, Cello (angefr.)
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Eine außergewöhnliche Begegnung mit Heinrich Heine.
Eine Fortsetzung der erfolgreichen Reihe Literatur, Poesie und Musik

25-jähriges Bestehen des Vereins "Ehemalige Synagoge Hemsbach"

Datum: Mittwoch, 21.07.2010
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Ort: Im Hof und in der ehemaligen Synagoge
Beschreibung: Fest aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Vereins "Ehemalige Synagoge Hemsbach", u.a. mit einem Konzert der beiden Musiker Uli Kammerer (Saxophon) und Wolfgang Schröter (Klavier).

Eintritt frei.

Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2010

Datum: Sonntag, 05.09.2010
Uhrzeit: 13:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Tag der offenen Tür mit Informationen und Präsentationen zum Judentum in der ehemaligen Synagoge
14:00 Uhr Antisemitismus in Deutschland – eine Powerpoint-Präsentation
15:30 Uhr Vielfalt der Religionen in Israel – eine Powerpoint-Präsentation

Veranstaltung AUFGESCHOBEN

Datum: Montag, 04.10.2010
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Kooperationspartner: Brennessel
Ort: Brennessel-Kino, Hemsbach
Beschreibung: Die in Zusammenarbeit mit dem Brennesselkino in Hemsbach für den 4. Oktober angekündigte Präsentation des Films Aghet wird aus politischen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Gedenkveranstaltung zum 22. Oktober 1940 – 70 Jahre nach der Deportation der Hemsbacher Juden

Datum: Freitag, 22.10.2010
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Veranstalter: Stadt Hemsbach in Zusammenarbeit mit dem Verein Ehemalige Synagoge Hemsbach
Gedenkrede zum Thema: Der 20. Oktober 1940 und seine Folgen mit dem Historiker Dr. Hans-Joachim Fliedner, Offenburg

Führung auf dem jüdischen Friedhof Hemsbach

Datum: Sonntag, 07.11.2010
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ende: 12:30 Uhr
Ort: Friedhof Hemsbach
Beschreibung: Führung auf dem jüdischen Friedhof Hemsbach

Tag der Offenen Tür in der Ehemaligen Synagoge

Datum: Sonntag, 07.11.2010
Uhrzeit: 12:30 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Besichtigung des Ehemaligen Synagoge und der Mikwe

Konzertchor Cantus Vivus Bergstraße - Jiddische Lieder

Datum: Sonntag, 14.11.2010
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Beschreibung: Leitung: Wolfram Schmidt
Ernest Bloch (1880-1959)
Werke für Violoncello und Klavier
Solisten: Dan T. Fahlbusch (Violoncello) und Wolfram Schmidt (Klavier)

Die jiddische Sprache gehört einer vergangenen (oder besser: untergegangenen) Welt an. Sie entwickelte sich im Gebrauch der in Deutschland lebenden Juden aus dem Mittelhochdeutschen, durchmischt mit vielen Ausdrücken aus dem Hebräischen und Aramäischen. Diese Sprache wurde bei den – nach jahrhundertelangen Pogromen – vermehrt im Osten Europas lebenden Juden weiter konserviert. Kennzeichnend für die jiddischen Lieder ist, dass häufig tief melancholische Musik neben fröhlichen Passagen steht, sich abwechselt und gegenseitig durchdringt. Eine Musik, die von Herzen kommt und zu Herzen geht, die trotz erfrischenden Schwungs, trotz mitreißenden Rhythmus und eingängiger Melodien immer auch die tragischen Seiten des Lebens beleuchtet.
Wir singen vierstimmige Arrangements u. a. so bekannter Lieder wie „Schpilsche mir a Lidele in Jiddisch“, „Dona, dona“, „Tumbalalaika“ oder „Ojfn Pripetschik“.
Zwischen den jiddischen Liedern werden Werke für Violoncello und Klavier des schweizerisch-amerikanischen Komponisten jüdischer Abstammung Ernest Bloch (1880-1959) zu Gehör gebracht. Blochs oft berückend melancholische Musik ist stilistisch der Romantik und dem Impressionismus verpflichtet, vor allem aber inspiriert von liturgischer Musik und Volksmusik des Judentums.
Am Cello wird Dan T. Fahlbusch zu hören sein, der als Cellist und Cellopädagoge wirkt und schon des Öfteren als Solocellist an Projekten des Konzertchors Cantus Vivus Bergstraße beteiligt war. Den Klavierpart übernimmt unser Chorleiter, Wolfram Schmidt.